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Building, Digital

pom+ als erste Schweizer Unternehmensberatung openBIM zertifiziert

Isabel Gehrer 18.06.2020

Die Immobilienwelt der Zukunft erfordert neue Kompetenzen im Building Information Modelling (BIM). pom+ lässt seine Mitarbeitenden darum als erste Schweizer Unternehmensberatung in der Immobilienwirtschaft an der Hochschule Luzern in BIM zertifizieren.

BIM ist auf dem Vormarsch – zumindest in Theorie. In der Praxis fehlen der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft die erforderlichen Kompetenzen noch weitgehend. Laut einem Anfang 2020 veröffentlichten Bericht von Job-radar.ch fehlen aktuell rund 500 BIM-Fachleute. Eine neue Ausbildung soll nun Abhilfe schaffen: seit September 2019 bietet das «Professional Certification Program» von buildingSMART International auch hierzulande die Möglichkeit, die eigenen BIM-Kenntnisse zu erweitern. Die Zertifizierung kann bereits bei 13 akkreditierten Anbietern durchgeführt werden.

Die pom+Consulting AG lässt ihre Mitarbeitenden an der Hochschule Luzern (HSLU) in der BIM-Methode zertifizieren. Die Weiterbildung wird von Mark Baldwin, Co-Studiengangsleiter des Bachelors Digital Construction und Markus Weber, Präsident von «Bauen digital Schweiz», durchgeführt. «Somit vertiefen unsere Mitarbeitenden ihre bestehenden BIM-Kompetenzen unter der Anleitung von ausgewiesenen Experten in der internationalen BIM Community, die persönlich an der Entwicklung internationaler Standards für digitale Arbeitsweisen in der Immobilienbranche beteiligt sind», erklärt Alar Jost, Head of Service Unit BIM/LCDM bei pom+. Und weiter: «Das IFC-Dateiformat setzt sich zunehmend als globaler Standard durch. Wir setzen uns entsprechend gezielt mit der Anwendung von openBIM auseinander und legen dabei besonderes Augenmerk auf die Verknüpfung des internationalen Ansatzes mit der lokalen Kontextualisierung, um eindeutige Aussagen zur IFC-Anwendung in der Schweiz machen und unsere Kunden bei nationalen Projekten unterstützen zu können.»

Die pom+ Geschäftsleitung verspricht sich von einer breiten Zertifizierung der Mitarbeitenden einen abteilungsübergreifenden Mehrwert im Bereich Datenmanagement. CEO Peter Staub erklärt: «BIM-Modelle schaffen die Grundlage für eine strukturiere Datenerfassung über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie hinweg und ermöglichen so transparente Analyse-, Steuerungs- und Entscheidungsprozesse. Somit spielen sie für jede einzelne unserer sechs Business Units und für alle Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle – unabhängig davon, ob sie sich mit einer Bauherrenvertretung, der Implementation einer neuer Betriebssoftware oder mit Nachhaltigkeitsstrategien beschäftigten.»