Inframonitor-Benchmark

Der Infrastruktur-Benchmark für Gemeindestrassen und die kommunale Wasserver- und Abwasserentsorgung

Die Datengrundlagen zur kommunalen Netzinfrastruktur in den Gemeinden und Städten sind in unterschiedlicher Qualität und Form vorhanden. Zum Teil sind die Angaben in Datenbanken abgelegt, mit einem GIS hinterlegt oder einfach in verschiedenen (z.T. papierenen) Ablagen zu finden. Der Inframonitor will diese Daten zusammenführen, vergleichen und in einer leicht verständlichen und lesbaren Form für die Infrastrukturmanager der Gemeinden sichtbar machen und visualisieren. 2016 ist der Inframonitor aus dem KTI-Forschungsprojekt «effizienter Betrieb und Unterhalt der technischen Infrastruktur» der ETH-Zürich und pom+Consulting AG entstanden. 45 Gemeinden haben am Projekt teilgenommen. Im 2017 (erste Durchführung nach dem Forschungsprojekt) haben weitere Gemeinden am Inframonitor mit dem Modul „Gemeindestrassen“ teilgenommen, so dass nun 50 Gemeinden im Datenpool vorhanden sind. Mit dem Inframonitor 2017 wurden die Resultate erstmals mittels Tableau-Software dargestellt. Ein weiterer Schritt, die Kennzahlen für die Kunden interaktiver aufzuarbeiten. Der Inframonitor 2018 wird um die Module „Wasser“ und „Abwasser“ erweitert.

Der Nutzen im Überblick:

  • Visualisierung der Kosten des betrieblichen Strassenunterhalts in einer Übersicht
  • Standortbestimmung im schweizweiten Vergleich mit anderen Gemeinden
  • Darstellung von Qualitätskennzahlen in der Wasserver- und Abwasserentsorgung
  • Vergleichsmöglichkeiten des Gebühren- und Mitteleinsatzes
  • Führung mit faktenbasierten Kennzahlen (Kosten-, Leistungs- und Flächenkennzahlen)
  • Aufzeigung von Optimierungspotenzialen
  • Basis für die Ableitung von operativen und strategischen Zielsetzungen
  • Erkennung von internen Entwicklungen über die Jahre
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